Gedanken eines IT-Beraters über die Digitalisierung

Die Revolution

Die Digitale Revolution treibt die Welt voran. Es wird von Industrie 4.0 gesprochen und allen ist klar: Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten.

Die Diskussion geht in mehrere Richtungen. So wird in einigen Museen die Zukunft nicht als eindimensional behandelt, es wird im Plural von Zukünften gesprochen. Denn jeder hat eine andere Vorstellung von Zukunft und unterschiedliche Faktoren oder Beteiligte treiben die Gestaltung der Zukunft in unterschiedliche Richtungen. Einerseits steht uns die Welt offen, wir haben mehr Möglichkeiten als jemals gedacht. Andererseits wird diese Zukunft von Entwicklungen eingeschränkt, die uns ängstigen – Beherrschbarkeit der Technik, Kriegsgefahr und Klimawandel sind nur ein paar davon.

Die Digitalisierung

Digitalisierung kann uns helfen, gleichzeitig steigen aber auch die Ansprüche an das, was uns zur Verfügung steht: Wurde das Wetter früher mit Bauernregeln vorhergesagt, so haben wir heute vielfältige Prognosen im Fernsehen und auf dem Smartphone, sind jedoch nicht zufrieden, wenn diese nicht präzise genug sind. Zukunftsforscher versuchen zu erläutern, weshalb mein Rechner sagen kann, was ich kaufen möchte, nicht jedoch ob die Bahn pünktlich ist.

Diese Probleme bei anderen abladen zu wollen, ist nicht sinnvoll. Staatliche Stellen können helfen, können aber die Herausforderungen nicht lösen. Im Zweifel gehen die Steuerungen in eine falsche Richtung, wie bei den Bestrebungen, China oder Russland von einem globalen und freien Internet abzukoppeln, zu erkennen ist. Jede und jeder muss für sich einen Weg finden damit umzugehen.

Das zunehmende Wiedererstarken von Populismus macht deutlich, dass die Vielfalt der Möglichkeiten auch Orientierungslosigkeit mit sich bringt. Diese Orientierungslosigkeit ängstigt Menschen, denn man will verstehen, weshalb die Welt so ist wie sie ist. Wenn Menschen hingegen die Ursachen nicht begreifen, werden sie anfällig für scheinbar einfache Erklärungen.

Das erleben wir nicht nur in gesellschaftlichen Entwicklungen (Politik, Verschwörungstheorien, Misserfolg von Fußballtrainern usw.). Das begegnet uns auch im Projektalltag bei unseren Auftraggebern: Wenn Herausforderungen erkannt werden, wird analysiert, wie ihnen zu  begegnen ist. Lösungen sollen einfach sein, mindestens aber einen messbaren Erfolg bringen – am besten innerhalb der aktuellen  Vertragsdauer des Vorstandes. Und seit ich mich erinnern kann, wird auch immer wieder erwartet, dass eine einmal gefundene Lösung dauerhaft trägt. Mit den sich ständig verändernden Rahmenbedingungen wird jedoch auch eine regelmäßige Überprüfung der bisherigen Prozesse und Vorgehensweisen und ein Redesign von Programmen und Schnittstellen erforderlich.

Es ist nicht neu, dass sich die Welt dreht; wir haben jedoch den Eindruck, dass sie sich immer schneller dreht.

Dabei ist der Fortschritt selbst die eigentliche Ursache: Die Systeme und Prozesse funktionieren noch so gut, wie zuvor. Weil aber  Mitbewerber nach neuen Lösungen suchen und diese finden, steigt der Konkurrenzdruck. Was bisher gut genug war, ist zukünftig nicht mehr  genug. Aber dennoch möchte kaum jemand auf diesen Fortschritt verzichten.

Das wollen wir

Wir als Berater wollen unseren Kunden helfen, Schritt zu halten und den Anschluss an die Entwicklung nicht zu verpassen.

Im Speziellen helfen wir Versicherungsunternehmen bei Prozessoptimierung, Bestandsbereinigung oder Testmanagement. Dabei setzen wir Technologien wie Künstliche Intelligenz oder Maschinelles Lernen ein, um schneller und sicherer zu einer Lösung zu kommen.

Autoren: Burkhard Herbers, Christiane Radies

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